1

Katalog-App der SLUB Dresden

Posted by jmiba on March 22, 2012 in Informationstechnologie, Servicekonzepte

SLUB-AppDie Zukunft ist sicher auch für Biblio­the­ken mobil. Wäh­rend in vie­len Biblio­the­ken, wie ich höre, noch immer das pau­schale Handy-Verbot in Kraft ist, bie­tet die SLUB Dres­den als eine der ers­ten Biblio­the­ken in Deutsch­land eine Katalog-App für iOS an. Mit der SLUB-App ist es mög­lich, in den gedruck­ten, digi­tale und sons­ti­gen Bestän­den der Biblio­thek zu recher­chie­ren, eine Merk­liste anzu­le­gen, seine ent­lie­he­nen Medien zu ver­wal­ten und eini­ges mehr. Wer von den Biblio­theks­be­nut­zern die Vor­teile von nati­ven Apps schätzt (ein­fa­che Hand­ha­bung, Look and Feel des OS, Funk­ti­ons­bün­de­lung und –redu­zie­rung), wird auch die neue SLUB-App bald nicht mehr mis­sen wol­len. Eine Android-Version wird bald fol­gen, über­dies wird die App ent­spre­chend dem Feed­back der Anwen­der weiterentwickelt.

Die App ist im Apple-App-Store kos­ten­los erhältlich.

Tags: , , , ,

 
0

Multilinguale semantische Suche

Posted by jmiba on November 24, 2011 in Informationstechnologie

Das finde ich total auf­re­gend: Seit Beginn des Jah­res ent­wi­ckelt die junge Firma Avant­garde Labs zusam­men mit der Säch­si­schen Lan­des­bi­blio­thek — Staats– und Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Dres­den im Rah­men einer Public Pri­vate Part­nership eine mul­ti­lin­guale seman­ti­sche Kata­log­su­che — SLUBsemantics.

SLUB­se­man­tics macht in einer ers­ten Aus­bau­stufe unsere etwa 4 Mio. loka­len Titel­da­ten auf eine Weise zugäng­lich, die welt­weit ein­zig­ar­tig sein dürfte. Die in der SLUB inzwi­schen nor­male, auf der Grund­lage von Such­ma­schi­nen­tech­no­lo­gie rea­li­sierte Index­su­che mit Recht­schreib­kor­rek­tur, Wort­for­mennor­ma­li­sie­rung, viel­fäl­ti­gen Drill-down-Möglichkeiten und ein­stell­ba­ren Sor­tier­kri­te­rien kann letzt­lich nur aus­ge­ben, was über ein Matching der Such­an­frage mit den beschrei­ben­den Infor­ma­tio­nen in den Titel­da­ten her­aus­ge­fil­tert wird. Titel, die mit anders­spra­chi­gen oder syn­ony­men Deskrip­to­ren erschlos­sen sind, kön­nen gewöhn­lich nur durch eine ent­spre­chende For­mu­lie­rung der Such­an­frage berück­sich­tigt wer­den. Sons­tige seman­ti­sche Rela­tio­nen zwi­schen den Deskrip­to­ren feh­len zu gro­ßen Tei­len ganz. Das des­halb von vie­len Nut­zern bevor­zugte the­ma­ti­sche Brow­sing, kann in sei­ner gewöhn­lich anzu­tref­fen­den Form auf­grund der inkon­sis­ten­ten Erschlie­ßung der Titel jedoch meist nur einen Aus­schnitt des gesam­ten Bestan­des einer Biblio­thek abde­cken. SLUB­se­man­tics erfasst hin­ge­gen alle loka­len Kata­log­da­ten und ermög­licht die Ein­gabe der Such­be­griffe in der­zeit drei Spra­chen: Deutsch, Eng­lisch und Pol­nisch. Seman­ti­sche Bezie­hun­gen zwi­schen den The­men wer­den als Ver­zwei­gungs­struk­tu­ren dargestellt.

Die fast magisch wir­kende Funk­ti­ons­weise von SLUB­se­man­tics ist Resul­tat eines so ein­fa­chen wie ein­leuch­ten­den Prin­zips – des Rück­griffs auf große, sozial gepflegte und netz­werkar­tig ange­legte Infor­ma­ti­ons­struk­tu­ren zum Zweck der auto­ma­ti­schen Anrei­che­rung und Ver­knüp­fung von Katalogdaten. Wir bedie­nen uns dabei u.a. des größ­ten sozial erzeug­ten Infor­ma­ti­ons­netz­werk, das die Mensch­heit bis­lang erschaf­fen hat, der freien Enzy­klo­pä­die „Wikipedia“. Die Soft­ware erkennt auto­ma­tisch den inhalt­li­chen Zusam­men­hang der Such­an­frage und gibt struk­tu­rierte Tref­fer­lis­ten aus. Gibt der Benut­zer zum Bei­spiel das Wort „Bank“ ein, wer­den ihm sowohl rele­vante Kata­log­ein­träge zu (ein­zel­nen) Kre­dit­in­sti­tu­ten, der Ban­ken­krise oder dem Euro­sys­tem als auch zum Sitz­mö­bel, einer Sand­bank oder zur Ufer­schwalbe, einer typi­schen Bewoh­ne­rin von Ufer­re­gio­nen, vor­ge­schla­gen. Sucht er „Haupt­stadt Bel­gien“, wer­den auch alle Tref­fer mit „Brüs­sel“ berück­sich­tigt. Lau­tet die Ein­gabe „Gone with the wind“, erhält er zugleich Tref­fer zum deut­schen Film­ti­tel „Vom Winde ver­weht“, zum Regis­seur Vic­tor Fle­ming, zu Max Stei­ner, dem Kom­po­nis­ten der Film­mu­sik, und zu Mar­ga­ret Mit­chell, der Auto­rin des Vorlage-Romans.

Die Ver­öf­fent­li­chung der Beta-Version ist für den 15. Dezem­ber vor­ge­se­hen. Momen­tan befin­den wir uns in der Phase eines geschlos­se­nen Beta-Tests. Wir laden Inter­es­sierte ein, an die­ser Clo­sed Beta teil­zu­neh­men und uns Hin­weise, Mei­nun­gen und Kri­tik zurück­zu­lie­fern, so dass wir die Anrei­che­rungs­al­go­rith­men fei­ner stim­men und SLUB­se­man­tics bis zum offi­zi­el­len Start wei­ter ver­bes­sern können.

Wei­tere Erläu­te­run­gen und Ein­zel­hei­ten zur Teil­nahme am Test fin­den Sie in einem Blog-Post von Achim Bonte im SLUBlog.

Tags: , , , , , ,

 
1

Informationskompetenz und Teaching Library

Posted by jmiba on November 21, 2011 in Servicekonzepte

Auf die­sen Selbst­test Recherch-o-Mat in Sachen Infor­ma­ti­ons­kom­pe­tenz vom “Zen­trum für Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment und vir­tu­elle Lehre (vir­tUOS)” der Uni­ver­si­tät Osna­brück bin ich gesto­ßen und habe ihn gleich mal aus­pro­biert. Ich bin — kaum erstaun­lich — ein „Recherche-Fuchs“ mit 46 von 48 mög­li­chen Punk­ten. Gepatzt habe ich bei der Frage, wel­che Quel­len ich bei der Suche nach aktu­ells­ten Infor­ma­tio­nen kon­sul­tiere: Da war ich doch glatt auf dem Holz­weg mit mei­ner Vor­stel­lung, man nutze ver­nünf­ti­ger­weise alle ver­füg­ba­ren Mög­lich­kei­ten, also zum Bei­spiel auch Wiki­pe­dia und Twit­ter. Ich wurde in der Aus­wer­tung des Tests belehrt, lie­ber „(Fach-)Zeitschriftenartikel in gedruck­ter Form oder im Inter­net“ für diese Auf­gabe zu Rate zu zie­hen. Hier muss ich jedoch Ein­spruch erhe­ben. Tat­säch­lich erfahre ich über neu­este Ansätze und Strö­mun­gen in mei­nem Fach über soziale Netz­werke unglaub­lich viel, und oft auch viel frü­her als über die her­kömm­li­chen Dis­se­mi­na­ti­ons­wege wie sie z.B. der gedruckte (!) Fach­auf­satz oder auch die ja doch viel schnel­lere Open-Access-Publikation neh­men. For­men wie Blogs oder Aler­ting Ser­vices wer­den übri­gens im Test gar nicht genannt. Frage ich mich: Hin­ken wir da ein wenig hin­ter der Ent­wick­lung her? Ver­sagt habe ich auch bei der Frage, an wen ich mich wende, wenn ich mit einer Recher­che nicht wei­ter­komme. Meine Vor­stel­lung, in die­sem Fall einen Biblio­the­kar zu kon­sul­tie­ren, ist nur zweit­gut, bes­ser wäre es nach Ansicht der Kol­le­gen in Osna­brück, in der Biblio­thek einen Kurs zu bele­gen. Aller­dings: Wie lebens­fern ist das denn? Ich gelange bei einer kon­kre­ten Fra­ge­stel­lung im Rah­men einer (sicher unter Zeit­druck ent­ste­hen­den Semi­nar­ar­beit oder Publi­ka­tion) in eine Recherche-Sackgasse und belege erst mal einen Grund­kurs in Info­kom­pe­tenz? Alles in allem atmet mir der Recherch-o-Mat zu wahr­nehm­bar den Geist der tra­di­tio­nel­len Informationskompetenz-Lehre, nach der man, will man eine Biblio­thek erfolg­reich benut­zen, zunächst ein­mal durch eine hohe Schule gehen muss. Ich fürchte (mich nicht alleine), dass wir mit unse­rem mit biblio­the­ka­ri­scher Strenge erho­be­nen Zei­ge­fin­ger unsere Kun­den eher ver­scheu­chen als anlo­cken. Zumal man mit Fug und Recht behaup­ten kann, dass wir Biblio­the­kare mit unse­rer guten alten Teaching Library vor allem unsere eigene Unin­spi­riert­heit und Unfä­hig­keit hin­sicht­lich der Schaf­fung benutz­ba­rer Ser­vices über­tün­chen wol­len. Leo­nardo da Vinci, Albert Ein­stein und Steve Jobs ver­eint ein Gedanke, näm­lich dass Ein­fach­heit das Maß aller Dinge ist: „Sim­p­li­city is the utmost sophisti­ca­tion“. Warum wol­len wir nicht end­lich ein­fach sein und die Kom­ple­xi­tät des Infor­ma­ti­ons­uni­ver­sums in eine ein­fa­che Welt­for­mel zwin­gen? Weil das unmög­lich ist? Ist denn ein Apple-Computer ein­fa­cher auf­ge­baut als ein Rech­ner mit Win­dows XP? Wir wol­len einen ein­fa­chen Zugang zur Welt der Infor­ma­tion. Wir wol­len Con­ve­ni­ent Ser­vices, denn Wis­sen­schaft­ler wol­len for­schen und nicht ihre Zeit in das Stu­dium biblio­the­ka­ri­schen Geheim­wis­sens inves­tie­ren. Und wir wol­len, wenn wir ein­mal nicht wei­ter­kom­men, eine Biblio­the­ka­rin um Hilfe bit­ten kön­nen. Denn wir ver­ste­hen Bibli­to­he­ken als Dienst­leis­tungs­ein­rich­tun­gen, nicht als Schu­len, in denen man allen­falls Hilfe zur Selbst­hilfe bekommt. Aber bitte ver­ste­hen Sie mich nicht falsch: Eine Schu­lung zum Umgang mit bestimm­ten Recher­che­mit­teln, ein Kurs über den Gebrauch von Werk­zeu­gen der Digi­tal Scho­lar­ship, das kön­nen durch­aus Con­ve­ni­ent Ser­vices sein. Näm­lich dann, wenn sie als „Pro­dukt“ eta­blier­bar sind, wenn es bei unse­ren Kun­den Nach­frage nach sol­chen Pro­duk­ten gibt, wenn diese Pro­dukte gut sind, wenn sie sexy sind, wenn die Leute sie haben wollen.

Tags: , , , , , ,

 
0

Regelbasierte Chatbots: Stella is back

Posted by jmiba on September 28, 2011 in Informationstechnologie

Die SUB Ham­burg hat nach dem Relaunch ihrer Web­seite vor einem Jahr nun den Chat­bot Stella wie­der aus dem „vir­tu­el­len Nir­vana“ geholt. Bis jetzt hat es gedau­ert, Stella mehr „Wis­sen“ „bei­zu­brin­gen“. Doch wozu das ganze? Damit Stella in Zukunft noch bes­ser durch sol­che Dia­loge hol­pern kann?

User: wieso heißt du stella

Stella: Stella heißt zwar in eini­gen Spra­chen: Stern — aber ich bin ganz und gar von die­ser Welt. Inzwi­schen aller­dings habe ich mich zum vir­tu­el­len Stabi-Stern im welt­wei­ten Web entwickelt.

User: Bist du Bibliothekarin?

Stella: Nein. Ich bin Stella. Die vir­tu­elle Recherche-Lotsin der Stabi. Aber ich beant­worte Ihre Fra­gen zur Biblio­thek. Rund um die Uhr. Das würde man sonst nie­man­dem zumu­ten. Aber mir macht es hier Freude.

User: Hast du studiert?

Stella: Ist es Zau­be­rei? Als echte Bibliotheks-Angestellte hätte ich aller­hand zu büffeln. Unsere Auskunfts-Damen haben es nämlich nicht leicht. Aber mir fliegt alles zu. Per Datenübertragung. Ein vir­tu­el­ler Geist zu sein, hat eben auch Vorteile.

User: Du siehst blass aus

Stella: Ich finde es ange­mes­sen, hier nicht so zu bunt zu schil­lern. Ihre Auf­merk­sam­keit soll ja nicht mir gehören — son­dern dem Literatur-Angebot der Stabi.

User: zieh dich aus

Stella: Freut mich, wenn Sie mein Körper inter­es­siert. Stu­die­ren Sie Human-Medizin? Soll ich Ihnen ver­ra­ten, wo Sie Mate­rial dazu fin­den? (Bach­feld et al., 2006, p. 209)

Denn was hat das mit einem Aus­kunfts­ge­spräch zu tun? Hier geht es doch nur darum, die Maschine, die als sol­che erkenn­bar ist (und dem Wil­len ihrer Schöp­fer gemäß in ihrer Künst­lich­keit auch erkenn­bar sein will), aus­zu­tes­ten und an ihre Gren­zen zu füh­ren. „Dia­loge“ die­ser Art müs­sen unwei­ger­lich im Infan­ti­lis­mus enden (ich erin­nere mich ungern, selbst sol­che Gesprä­che mit Stella, die mir übri­gens schon wegen ihres biblio­the­ka­ri­schen Bier­erns­tes und ihrer kom­plet­ten Iro­nie­lo­sig­keit miss­fällt, geführt zu haben). Für die Pro­gram­mie­rung von Rou­ti­nen und Regeln, die mit sol­chen Her­aus­for­de­run­gen von Nut­zer­seite pseudo-elegant umge­hen kön­nen, Kapa­zi­tä­ten — und damit öffent­li­che Gel­der — zu ver­schwen­den, ist durch­aus fragwürdig.

Zumal, wie Lam­bert Hel­ler ganz rich­tig in einem InetBib-Thread ange­merkt hat, diese Kapa­zi­tä­ten von denen abge­zo­gen wer­den, die für die Echtzeit-Kommunikation mit Nut­zern auf­ge­wen­det wer­den kön­nen. Im Übri­gen ist auch die zum Ein­satz kom­mende Soft­ware alles andere als bil­lig (vgl. Chris­ten­sen, 2008, p. 22).

Grund­sätz­lich halte ich die Zeit regel­ba­sier­ter Chat­bots, die so tun, als seien sie „Men­schen“, mit einer „Bio­gra­fie“ und einer „Per­sön­lich­keit“, für vor­bei. Wie die Ham­bur­ger Kol­le­gen selbst her­aus­stel­len, wei­gern sich die Benut­zer in der Regel ohne­hin beharr­lich, „Stella“ natür­lich­spra­chige Fra­gen zu stel­len. Viel­mehr tip­pen sie meis­tens Ein­wort­an­fra­gen in Stel­las Ein­ga­be­feld (Bach­feld et al., 2006, p. 215), wenn sie den Ava­tar nicht gerade auf­for­dern, sich aus­zu­zie­hen. Ob das den Gewohn­hei­ten im Umgang mit Daten­ban­ken anzu­las­ten ist, sei dahin­ge­stellt. Auch bei Google geben Nut­zer bis­lang ja übli­cher­weise sinn­tra­gende Begriffe als Such­terme, nicht syn­tak­tisch durch­struk­tu­rierte Fra­gen ein. Die Web­ge­meinde ist wei­test­ge­hend durch die Benut­zung von Voll­text­such­ma­schi­nen sozia­li­siert, Erfah­run­gen mit sol­chen „Know­ledge Engi­nes“ wie Wolf­ram Alpha oder True Know­ledge hal­ten sich der­zeit noch in Grenzen.

Ein kur­zer Test legt nun nahe, dass die neue Stella in Ham­burg tat­säch­lich „dazu­ge­lernt“ hat. Den­noch kom­men natür­lich selt­same, unge­naue, und fal­sche Ant­wor­ten zustande, denn Stella arbei­tet regel­ba­siert. Die Pflege die­ser Regeln ist sehr auf­wän­dig und wird noch auf­wän­di­ger, weil man sich durch die Anthro­po­lo­gi­sie­rung einer Maschine zur Quasi-Bibliothekarin dem Zwang aus­setzt, nun auch Small-Talk-Fähigkeit zu erzeu­gen und den Bot auf den Umgang mit Turing-Test-Fragen zu trim­men. Trotz des Bestre­bens, Stella zu Dia­lo­gen zu befä­hi­gen — bei bestimm­ten Anfra­gen gibt Stella tat­säch­lich kurze, prä­gnante Ant­wor­ten — wird für viele Ein­ga­ben ein­fach die dafür am rele­vans­ten erschei­nende Web­seite angezeigt.

Wenn also ein durch eine umfang­rei­che, pfle­gein­ten­sive Wis­sen­ba­sis „leben­dig“ erschei­nen­der Bot letzt­lich doch nur eine Art Website-Suchmaschine ist, fragt man sich zu Recht, ob diese Funk­tio­na­li­tät nicht auch anders erzeugt wer­den kann. In der SLUB Dres­den stan­den wir ja auch vor die­ser Frage und haben uns gegen den einige Jahre im Ein­satz befind­li­chen Chat­bot ent­schie­den zuguns­ten einer intel­li­gen­ten Lösung der Anrei­che­rung unse­rer Web­seite mit rele­van­ten Kon­zep­ten, Ober– und Unter­be­grif­fen, die wir mit Data-Mining-Technologie auto­ma­ti­schen aus Wiki­pe­dia holen.

Solch exqui­site Fake-Interviews kön­nen wir natür­lich seit­dem nicht mehr anbie­ten: ‘Ich bin zurück!’ Vorab­in­ter­view mit Stella.

Lite­ra­tur

Bach­feld, S., Chris­ten­sen, A., & Chris­tof, J. (2006). Auto­ma­ti­sche Aus­kunfts­ge­sprä­che? Anfor­de­run­gen an den Ein­satz von Chat­bots in Biblio­the­ken. In D. Lül­fing & I. Sie­bert (Eds.), 94. Deut­scher Biblio­the­kar­tag in Düs­sel­dorf 2005: “Geld ist rund und rollt weg, aber Bil­dung bleibt,” Zeit­schrift für Biblio­theks­we­sen und Biblio­gra­phie, Son­der­hefte (pp. 205–218). Frank­furt am Main: Klos­ter­mann. Retrie­ved from http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2007/274/
Chris­ten­sen, A. (2008). Vir­tu­elle Aus­kunft mit Mehr­wert: Chat­bots in Biblio­the­ken. Ber­li­ner Hand­rei­chun­gen zur Biblio­theks– und Infor­ma­ti­ons­wis­sen­schaft. Ber­lin: Insti­tut für Biblio­theks– und Infor­ma­ti­ons­wis­sen­schaft der Humboldt-Universität zu Ber­lin. Retrie­ved from http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h222/

Tags: , , ,

 
0

Mein Traum von Bibliothek

Posted by jmiba on September 25, 2011 in Management

Über sei­nen „Traum von Biblio­thek“ öffent­lich zu spre­chen, ist nicht ganz leicht, weil das eigent­lich eine ziem­lich per­sön­li­che Ange­le­gen­heit ist. Und: Träume ich tat­säch­lich von Biblio­the­ken? Also, ich träume oft von mei­ner Arbeit. — Ja, und natür­lich träume ich auch von der idea­len Biblio­thek. Die­ser Traum treibt mich ja an, sonst würde ich kei­nen Spaß an mei­nem Job haben.

Vor mei­ner Reise nach Leip­zig hielt sich der Spaß aller­dings in Gren­zen; ich hatte eine unru­hige, alb­traum­hafte Zeit. Aber weil meine geschätzte Kol­le­gin Anne Chris­ten­sen sich vor eini­ger Zeit im Rah­men die­ser Ver­an­stal­tungs­reihe der UB Leip­zig offen­bart hat, wollte ich mich nicht lum­pen lassen.

Wie sieht also die erträumte Biblio­thek aus? Im Grunde in kei­ner Weise uner­war­tet. Was ich mir für Biblio­the­ken in der nahen Zukunft erhoffe, wird seit Jah­ren von vie­len gefor­dert: Akzep­tanz des infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­schen Wan­dels und krea­ti­ver Umgang damit, pass­ge­naue Dienst­leis­tun­gen für unsere Nut­zer im Sinne eines Con­ve­ni­ent Ser­vice, lei­den­schaft­li­che Kun­den– statt Bestands­ori­en­tie­rung, stra­te­gi­sches Manage­ment. Hier ist meine Präsentation:

Tags: , , , , , ,

Copyright © 2011-2012 Minority Report All rights reserved.
Desk Mess Mirrored version 1.9 theme from BuyNowShop.com.